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Alt 03.10.2014, 07:48   #11
shabrakke
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Die bekannten Film- und Serienstreamanbieter "kinox.to" und "movie4k" müssen aufgrund einer einstweiligen Verfügung des Handelsgerichts Wien bis spätestens morgen Freitag geblockt werden. Betroffen sind Kunden der Provider A1, Drei, Tele2 und UPC.

Von Marco Maier/ contra magazin

Aufgrund einer Klage des "Vereins für Antipiraterie" (VAP) erhielten die wichtigsten österreichischen Provider vom Handelsgericht Wien eine einstweilige Verfügung, wonach sie bis morgen Zeit haben, die Streamingseiten "kinox.to" und "movie4k" zu blockieren. Wie die Provider diese Sperre umsetzen, obliegt ihnen selbst. Der VAP reichte die Klage Ende August ein, nachdem seine Aufforderungsschreiben bezüglich Netzsperren von den Providern ignoriert wurden, da diese auf eine richterliches Urteil bestanden. Nach geltendem österreichischen und EU-Recht müssen Access Provider auf begründete Aufforderung der Rechteinhaber Zugangssperren implementieren.

Indessen hat "Anonymous Austria" bereits eine Website ins Leben gerufen, welche die Besucher auf die gesperrten Seiten weiterleitet. Weiters dürften sich VPN-Zugänge und Proxyserver bald schon größerer Beliebtheit erfreuen. Kritiker monieren, dass damit das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt wird. Anstatt die Provider in die Pflicht zu nehmen, müsste man eigentlich die Seitenbetreiber selbst belangen. Andere wiederum beanstanden die Zensur und beginnen die hiesigen Zustände schon mit jenen in autoritären Staaten zu vergleichen. http://fickdichvap.tk/
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