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Alt 03.05.2011, 18:20   #1
Kuddl
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frisch bei Sunny Bastards erschienen

Zitat:
1. Ich Hab Die Strasse Geseh'n
2. Akkorde Unseres Lebens
3. Wie Ich Bin
4. Szenetotentanz
5. Een Boot
6. Schiss Vor Punk
7. Sehnsucht Nach Zukunft
8. Fuer Immer Und Die Ewigkeit
9. Carpe Diem
10. Attituede, Freundschaft, Stil
11. Spuren Im Schnee
12. Kein Wort

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Zitat:
Kann noch nicht pennen ... bin noch zu beeindruckt ... Tim hat ungefähr jeden Asi-Preis gewonnen ... teilweise gleichzeitig-doppelt. *huld*
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Alt 10.05.2011, 16:24   #2
Kuddl
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absolut Back to the Roots
gefällt mir wie blöd

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Zitat:
Kann noch nicht pennen ... bin noch zu beeindruckt ... Tim hat ungefähr jeden Asi-Preis gewonnen ... teilweise gleichzeitig-doppelt. *huld*
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Alt 10.05.2011, 18:47   #3
kommski
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Zitat:
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absolut Back to the Roots
gefällt mir wie blöd
jefällt !!!
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Alt 12.05.2011, 18:58   #4
Kuddl
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erscheint am 27.05


der Song will mir noch nicht so wirklich zusagen
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Zitat:
Kann noch nicht pennen ... bin noch zu beeindruckt ... Tim hat ungefähr jeden Asi-Preis gewonnen ... teilweise gleichzeitig-doppelt. *huld*
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Alt 14.05.2011, 12:13   #5
Kuddl
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am 03.06. ist es endlich soweit

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Zitat:
Kann noch nicht pennen ... bin noch zu beeindruckt ... Tim hat ungefähr jeden Asi-Preis gewonnen ... teilweise gleichzeitig-doppelt. *huld*
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Alt 30.05.2011, 14:45   #6
Kuddl
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Zitat:
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am 03.06. ist es endlich soweit


Abifestival
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Zitat:
Kann noch nicht pennen ... bin noch zu beeindruckt ... Tim hat ungefähr jeden Asi-Preis gewonnen ... teilweise gleichzeitig-doppelt. *huld*
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Alt 24.07.2015, 20:58   #7
Castiel
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lamb of god - VII: Sturm Und Drang





Veröffentlichung: 24.07.2015
Genre: Groove Metal/Metalcore




Vorgeschichte:

Bevor man sich mit dem Album selbst beschäftigt, ist es meiner Meinung nach nötig, die "schlimme" Vorgeschichte jenes Albums darzustellen.
Im Mai 2010 gaben lamb of god ein Konzert in Prag, in einer viel zu kleinen Halle, mit wenig Schutz und schlechter Security. Bei diesem Konzert gelang es immer wieder diversen Fans auf die Bühne zu kommen und von dort in die Menge zu springen. Auf Grund der kleinen Bühne wurden dabei aber auch die Künstler selbst gestört und behindert. Damit dies nicht der Fall ist, unterzeichnet eigentlich jeder Veranstalter einen Vertrag mit lamb of god, welcher unter anderem untersagt, Fans auf die Bühne zu lassen. Das bekamen die wenigen Security Guard hier jedoch nicht auf die Kette.
Die Folge dessen war, dass dass Sänger Randy Blythe sich Platz schaffen musste und immer wieder Fans zur Seite stoßen musste, mit Hilfe einiger Bodyguards der Bands.
Unglücklicherweise ist dabei ein 19-jähriger Fan rückwärts von der Bühne gefallen, mit seinem Hinterkopf auf den Boden geknallt. Nach mehreren Wochen im Koma ist dieser dann tragischerweise gestorben.

Jetzt kommt der Hammer: Die Band hat von diesem Vorfall mit dem Jungen erst gar nichts mitbekommen, sondern erst 2 Jahre später im Juni 2012, als man für einen Auftritt wieder nach Prag flog und Sänger Randy Blythe zur Überraschung aller plötzlich am Prager Flughafen wegen Verdachts auf Totschlag festgenommen wurde. Es lag ein Haftbefehl gegen ihn vor.
Nach 6 Wochen im Prager Pankrac Gefängnis wurde Randy Blythe aber gegen eine Kaution von 400.000 $ aus der U-Haft entlassen, kündigte aber an, beim Gerichtsverfahren anwesend zu sein.
Im Verlaufe der Gerichtsverhandlung im Februar 2013 stellte sich heraus, dass Blythe zwar verantwortungslos gehandelt habe, in dem er die Fans, die nicht auf der Bühne hätten sein dürfen, immer wieder zurückgestoßen habe. Jedoch habe er nicht schuldfähig gehandelt. Unter anderem wird davon ausgegangen, dass Blythe den verunglückten Fan, auf Grund seiner Kurzsichtigkeit, mit einem Fan zuvor verwechselt habe, welcher vorher schon mehrmals versuchte auf die Bühne zu gelangen und Randy Blythe anging. Die Schuld liege viel mehr beim Veranstalter und den Security Guards.
Am 5. März 2013 wurde Randy Blythe freigesprochen. Natürlich bekundete er wie auch oftmals vor der Verhandlung, dass er den Tod des Fans seiner Band sehr bedauere und sprach der Familie des Jungen sein Beileid aus. Zudem kündigte er an, dass er alles unternehmen werde, sodass es so einen Vorfall bei Konzerten von lamb of god nie wieder geben wird.

Videos zu seinem Schlusswort vor der Verkündung gibt es [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] und zum Freispruch [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]


Das Album:


All diese Ereignisse hatten natürlich einen großen Einfluss auf die Band und Texteschreiber Randy Blythe. Blythe beschreibt die Zeit im Gefängnis als härteste Zeit seines Lebens. Natürlich spiegelt sich dieses Erlebnis im neuen Album VII: Sturm Und Drang wider. Vorallem textlich, aber auch musikalisch, sogar gesanglich. An sich zeichnet sich lamb of god immer noch durch das extrem schlagzeuggetriebene Spiel von Chris Adler aus, die tiefen Leadgitarrren und harten Riffs und natürlich durch die tiefen Growls und hohen Shrieks von Randy Blythe. Meiner Meinung nach ist dieses Album das melodischste von allen.

Ich will hier nicht großartig auf alle Texte eingehen, nur mal ein paar Beispiele nennen.
"Still Echoes" handelt von Blythes Erlebnissen im Gefängnis. Unter anderem stand dort eine Guillotine am Ende eines Ganges, welche 1943-1945 von den Nazis benutzt wurde um über 1000 Leute damit hinzurichten, weil es billiger als erschießen war. Am Endes des 2. WK haben die Nazis diese Guillotine dann im Fluss versenkt, um ihre Taten zu vertuschen. Sie wurde jedoch wieder geborgen und steht noch heute im Gefängnis.
"512" ist auch zeitgleich Blythe's Zellennummer gewesen und beschreibt seine Gefühlslage und seine Ängste aus den 6 Wochen im Gefängnis.
"Overlord" behandelt die Kurzsichtigkeit der heutigen Gesellschaft, sprich, dass sich viele über die kleinsten persönlichen Probleme aufregen als wäre es der Weltuntergang, aber nie die wahren Probleme der Welt entdecken.


Tracklist:


1. "[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]" - 9/10 Ein sehr starkes Lied, toller Refrain mit einem tieferen Hintergrund, eines meiner Lieblingslieder. "A thousand years of failure, a thousand years they bled; to the bear, the blitzkrieg and the Holy Father, they just bowed their heads"

2. "[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]" - 6/10 Das würde ich so als typisches LOG Lied bezeichnen, kann man sich bei nem Album durchlauf anhören, ist aber nichts was man in der Dauerschleife hört.

3. "[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]" - 10/10 Vielleicht eines der melodischsten Lieder jemals von Lamb of God ohne an Härte zu verlieren. Das Riff ist der Hammer, das Schlagzeug trägt dich durch den Song, total groovy und der Refrain kommt richtig gut. "My hands are painted red, my future's painted black; I can't recognize my self, I become someone else"

4. "[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]" - 9/10 Eine Kollaboration mit Deftones-Sänger Chino Moreno und holy s*** bringt der da Atmosphäre rein, das funktioniert wahnsinnig gut!

5. "Footprints" - 6/10 Kann man mal hören, aber gefällt mir nicht so wie die anderen, das Stück hat leider nichts woran man festhalten könnte.

6. "[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]" - 9/10 Das Lied ist für Lamb of God eine Revolution. Es besteht nämlich größtenteils aus klarem Gesang! Wer hätte gedacht, dass Randy so gut singen kann! Es ist außerdem ein vergleichsweise sehr langsames und ruhiges Lied. Gegen Mitte gibts dann eine kurze Bridge (oder was auch immer) in dem der übliche Lamb of God Style seine Spielzeit bekommt, geht ab!

7. "Anthropoid" - 7/10 Vergleichsweise kurzes, aber sehr schnelles udn brutales Lied. Könnte eine Festival Hit werden, ist es doch dank des Refrains ein guter Mitmachanimierer. "WE ARE [the apex predator]"

8. "Engage the Fear Machine" - 8/10 Wieder ein sehr melodisches Lied, höre ich sehr gerne.

9. "Delusion Pandemic" - 7/10 Geht in Richtung älterer Stücke.

10. "Torches" - 9/10 Eine weitere Zusammenarbeit, diesmal mit Sänger Greg Puciato von "The Dillinger Escape Plan". Auch dieses Stück haut rein, Alter! Im Gegensatz zu "Embers" bleibt der Gastgesang hier diesmal mehr im Hintergrund, aber auf Grund des gehauchten, geisterhaften Gesangseffekten sehr einzigartig und unverkennbar. Hier bekomm ich Gänsehaut!

11. "Wine & Piss - Bonus track" - 6/10 Einprägsam, wird bestimmt auch ein Konzerthit, nicht so meins.

12. "Nightmare Seeker - Bonus Track" - 7/10 Nichts herausstechendes, kann man sich aber gut anhören.


Anmerkung: Wo vorhanden, hab ich die Lieder von YT verlinkt (Still Echoes, Erase This, 512, Embers, Overlord). Meine Favoriten hab ich unterstrichen.


Gesamtbewertung: 8,5/10


Fazit:

Für mich ohne Frage mindestens das 2. beste Album der Band, wenn nicht sogar das Beste! Paradoxerweise waren die Erlebnisse der Band genau das "richtige" um sich weiter zu entwickeln. Lamb of God ist melodischer geworden, groovt wie eh und je und entdeckt ganz neue Seiten, ohne was falsch zu machen. Hiermit gehören sie wohl entgültig mit auf den Metal Olymp, zusammen mit Metallica, Pantera, Iron Maiden, Judas Priest etc.
Ach ja, Chris Adler ist der Schlagzeug-Gott!!


PS: Solltet ihr doch noch Rechtschreibfehler finden, dürft ihr sie behalten. :P


Edit: Danke für's verschieben, hab den Thread nicht gesehen.

Geändert von Castiel (24.07.2015 um 22:31 Uhr)
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Alt 21.08.2015, 20:10   #8
Castiel
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Disturbed - Immortalized (Deluxe Version)



Release: 21.08.2015
Genre: Alternative Metal


Uuh-wa-ah-ah-ah!
Endlich ist das sechste Studioalbum da, nach 5 Jahren Ruhe. Bis vor zwei Monaten wusste man noch gar nicht, dass Disturbed überhaupt schon ein neues Album aufgenommen hat und plötzlich wurde man aus den Socken gehauen als die Single "The Vengeful One" released wurde.
Wer Disturbed vorher schon mochte, wird dieses Album lieben, wer mit Disturbed noch nie was anfangen konnte, wird auch jetzt kein Fan werden. Wohingegen sich andere altbekannte Bands sich in den letzten 1-3 Jahren weiterentwickeln wollten, macht Disturbed da nicht mit. Würde man es nicht besser wissen, so könnte "Immortalized" musiktechnisch auch das Debütalbum sein. Disturbed bleibt einfach unverkennbar und obwohl sich irgendwie alles gleich anhört, so ist jedes Lied doch etwas anders. Genauso wie in diesem Album. Es ist einfach der typische Disturbed-style und David Draimans unverkennbare Stimme, die mit Serj Tankian konkurrieren könnte.

Das Album beginnt mit dem einminütigen instrumental Intro "The Eye of the Storm", gefolgt von dem Titeltrack "Immortalized", welches sich vor allem durch seine harten Riffs auszeichnet und einen guten Einblick in Draimans gewaltige Stimme bietet. Die erste Single "The Vengeful One" startet ungewöhnlich langsam für einen Disturbed Song, bietet aber einen eingängigen Riff mit coolem Refrain. "Open Your Eyes" sticht durch teils sehr perkussiven Passagen heraus und besitzt einen sehr animierenden Refrain. "The Light" ist ein etwas ruhigeres Lied, hat eher was von einem Indie-Rock Song als einem Metallied, aber tut sich wohl gerade deswegen positiv hervor. "What Are You Waiting For" klingt schon auffällig nach dem Lied "Vilify" von Draiman's Band "Device", ist aber auch gleichzeitig vllt der typischste Disturbed Song auf diesem Album "Fire It Up" ist eine Hommage an....Weed und beginnt mit dem Blubbern einer Bong. Das Intro hätte auch von Cypress Hill sein können . Hintergrund ist, dass Draiman die meisten Lieder schrieb, als er high war. Dürfte sehr beliebt in der Szene werden, zumal auch musikalisch nichts falsch gemacht wird, trotzdem find ich den Lyrics zu schwach. "The Sound of Silence" ist ein grandioses Cover von Simon & Garfunkel und zwar ganz ohne Metal, nur Draiman, Piano und ein bisschen Akustikgitarre, sehr gefühlvoll.

Tracklist:

1 & 2. "The Eye Of The Storm"/"Immortalized" --> 8/10
3. "The Vengeful One --> 9/10
4. "Open Your Eyes" -- 8,5/10
5. "The Light" --> 8/10
6. "What Are You Waiting For" --> 7,5/10
7. "You're Mine" --> 7/10
8. "Who" --> 7/10
9. "Save Our Last Goodbye" --> 7/10
10. "Fire It Up" --> 6/10
11. "The Sound Of Silence" --> 9/10
12. "Never Wrong" --> 7/10
13. "Who Taught You How To Hate" --> 7,5/10
14. "Tyrant - Bonus Track" --> 7/10
15. "Legion Of Monsters - Bonus Track" --> 6,5/10
16. "The Brave And The Bold - Bonus Track" --> 6/10

Favoriten wie immer unterstrichen.

Gesamtwertung: 7,4/10

Fazit:


Definitiv nicht das allerbeste Disturbed-Album, aber hier mit macht man nichts falsch. Meiner Meinung nach sind das fast schon zu viele Lieder für ein Album, vllt mangelt es deswegen an absoluten Toptracks. So richtige Kracher sind nur "The Vengeful One", "Open Your Eyes" und "The Sound Of Silence", wobei letzteres ja sogar nur ein Cover ist. Trotzdem gibt es auf dem Album aber kein wirklich schwaches Lied, nur die Mitte des Albums hängt etwas durch.
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Alt 21.08.2015, 20:12   #9
zwergling
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Alt 15.09.2015, 15:25   #10
Castiel
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Hier mal zwei Kurzreviews von meinen aktuellen Lieblingsalben. Das eine Album hatte ich gar nciht auf dem Schrim, da ic hdie Band vorher auch nur durch ein Lied kannte, das andere wurde hingegen sehnsüchtigst erwartet.




Amorphis - Under The Red Cloud




Genre: Melodic Heavy Metal/Rock
Release: 04.09.2015


Eine Melodic-Death-Dark-Folk-Metal Band aus Finnland mit orientalischen Einflüssen findet man auch nicht an jeder Ecke. Bisher kannte ich Amorphis nur mit ihrem Lied "House of Sleep ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ])aus 2006, ein eingängiger, potenzieller Rock Radio Hit mit mitreißendem Refrain und einem Sänger, der meiner Meinung nach eine ziemlich markante Stimme besitzt. War damals mein Lieblingslied!

Seitdem hab ich aber irgendwie nie überhaupt versucht, andere Titel der Band anzuhören, warum auch immer. Umso überraschter war ich, als ich dann vor 2 Wochen das neue Album auf Spotify entdeckte und da ich momentan sowieso auf so einem Trip bin, mir jedes neue Album das in Richtung Rock oder Metal geht, mindestens einmal anzuhören, habe ich es auch hier getan - und es definitiv nicht bereut.

"Under The Red Cloud" ist das neue und mittlerweile schon 12. Studioalbum der 1990 gegründeten Band und besteht aus 12 Songs (2 Bonustracks). Auf die wichtigsten Lieder will ich hier jetzt mal eingehen.

Das Album beginnt mit dem Titeltrack "Under The Red Cloud", welches mit ruhigem Piano-Intro startet, begleitet von subtilem Gitarrenspiel. Schon bald hört man das Motiv des Liedes raus, das Piano rückt in den Hintergrund und den Gitarren und dem Schlagzeug wird der Vorhang geöffnet und schon setzt Sänger Tomi Joutsen mit seiner markanten Stimme ein. In der Bridge tritt dann zum ersten Mal ein wichtiges Element auf, was einige von Amorphis Lieder von einfachen Rocksongs unterscheidet, nämlich kurze oder lange, kräftige und tiefe Growlpassagen, auf welche die Band, so wie ich nachgelesen habe, in den letzten Alben fast völlig verzichtet hatte und jetzt quasi zu alten Wurzeln zurückkehrt. Zum Ende des ersten Songs folgt noch ein furioses Gitarrensolo, welche heute leider nur noch selten in Songs implementiert werden.
"The Four Wise Ones" ist ein sehr grooviges Lied, mit viel Doublebass und durchgängigen Growls, dazu eine Gastsängerin mit kurzem Auftritt, teilweise begleitet von Flötenspiel. An sich aber ein eher düsterer Song.
"Bad Blood" wechselt hingegen zwischen Growls in den Strophen und Gesang im Refrain und der Bridge. Der Refrain ist simpel, aber sehr eingängig und melodisch.
In "The Skull" bekommt man erstmals kleine Einblicke in die orientalischen Einflüsse der Band mit einem entsprechende orientalsich klingenden E-Gitarren Intro. Vom Aufbau gleicht der Song aber "Bad Blood".
"Death of A King" war die erste Single aus dem Album und ist auch eines meiner Lieblingslieder. Diesmal viel deutlicher, das orientalische Intro, gefolgt von Growls in der Strophe, begleitet von Flötenspiel. Der Refrain wird wieder einmalig gesungen, sehr einprägsam und hört sich einfach wunderschön an.
"Sacrifice" ist die nächste Single und für Metalverhältnisse ein typischer Radiosong. Ein sehr melodisches Lied, ganz ohne Growls, nur klarer Gesang, welches "Hosue of Sleep" von damals sehr ähnelt. Ganz ohne Doublebass, mehr Gitarre im Vordergrund, ein sehr animierender Song, bei dme man einfach mitsingen muss.
"Dark Path" ähnelt "Bad Blood" oder "The Skull" nur mit mehr Piano als Begleitung.
"Tree of Ages" besitzt ein schönes Flötenintro von einer Gastmusikerin von "Eluveitie", begleitet von einer Rythmusgitarre. Das Motiv der Flöte übernehmen im Anschluss die Lead-Gitarre, die dann später im Duett mit der Flöte im Hintergrund spielt.
Den Abschluss bilden die Bonustracks "Come The Spring", ein sehr schönes, ruhiges Lied in dme mich die Stimme des Sängers beim Refrain an irgendwen anderes erinnert, aber ich komm einfach nicht darauf an wen... und "Winter's Sleep", welches wieder mehr Piano besitz als die anderen Stücke und wohl das einzige Lied, welches man in diesem Album als Art "Ballade" bezeichnen kann. Sehr schön!


Textlich handeln die Lieder meist von der finnischen oder auch arabischen Mythlogie, deswegen will ich da nicht genauer drauf eingehen.


Tracklist:


1. "Under The Red Cloud" ---> 8,5/10
2. "The Four Wise Ones" ---> 7/10
3. "Bad Blood" ---> 9/10
4. "The Skull" ---> 9/10
5. "Death of A King" ---> 10/10 [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
6. "Sacrifice" ---> 10/10 [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
7. "Dark Path" ---> 9/10
8. "Enemy at The Gates" ---> 8/10
9. "Tree Of Ages" ---> 8/10
10. "White Night" ---> 7/10
11. "Come The Spring" ---> 8,5/10
12. "Winter's Sleep" ---> 8,5/10


Anmerkung: Favoriten unterstrichen. Wo vorhanden hänge ich YouTube Videos an.


Gesamtbewertung: 8,5/10


Fazit:


Ich war vom ersten Hören an ziemlich überwältigt, was Amorphis da abgelassen hat. Der Wechsel in den meisten Liedern zwischen klarem Gesang und dne tiefen Growls passt gut und die Stimme finde ich immer noch total toll, ich kann es nicht oft genug sagen, ich hoffe da bin ich nicht der Einzige. Dazu noch die Gastspiele von Flöte oder Piano lassen einfach fantastische, schöne Lieder entstehen. Habe mir direkt mal als Aufgabe gemacht, auch andere Stücke der Band anzuhören.


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Five Finger Death Punch - Got Your Six






Genre: Groove Metal/Alternative
Release: 28.08.2015


Nach dem Bühnen-Eklat im vergangenen März, als sich Sänger Moody während eines Live-Konzerts mit den Bandkollgen anlegte, woraufhin diese die Bühne verließen und das Konzert abgebrochen werden musste und Moodys Probleme mit seiner angeblichen Frau, schien es fast so, als sei das Ende von Five Finger Death Punch (5FDP) besiegelt. Aber nichts da, Ivan Moody entschuldigte sich, die Anschuldigungen seiner "Frau" (Moody ist nicht mal offiziell verheiratet, crazy Story ) wurden widerlegt und umso überraschender war es, als 5FDP ihr 6. Studioalbum "Got Your Six" ankündigte. 5 1/2 Alben in 10 Jahren seit der Gründung sind keine schlechte Quote, leider blieb 5FDP der große Durchbruch bisher verwehrt. Warum, kann ich nicht beantworten, aber für viele ist die Band das "Nickelback" der Metalmusik, oder ein Pantera-light.
Die Band macht immer den Anschein, hart und brutal zu sein, wohingegen die Musik bei den Heaviesten der Metaller einen so guten Eindruck wie alkoholfreies Bier macht.
Zu dieser Gruppe gehöre ich weiß Gott nicht, dennoch kann ich diese Haltung verstehen. Jedoch kombiniert keine andere Band diese Mischung aus Härte, Groove und Stimmugnswechsel so gut wie 5FDP und das macht sie so speziell. Was das neue Album so her gibt, werde ich an den wichtigsten Liedern erkären.


Auch hier startet das Album mit dem Titeltrack "Got You Six". Nach einem kurzem, ruhigen Gitarrneintro wird man direkt einmal auf eine Achterbahn geschickt und es wird gegroovt was das Zeug hält. Das Schlagzeug wird durchgeprügelt, Ivan brüllt wie eh und je und die Gitarren hauen fette Riff raus - 5FDP is back!
"Jekyll and Hyde" besitzt einen langsamen, animierenden Refrain mit Ohrwurffaktor- wird auch nicht der einzige bleiben in diesem Album!
"Wash It All Away" ist ein langsameres Lied, dem es aber nicht an groove mangelt und einen seehr catchy Refrain besitzt - nächster Ohrwurm!
In "My Nemesis" haben wir einer der berühmt berüchtigten Power-Balladen von 5FDP. Leider textlich nicht so prickelnd, was auch allgemein eine große Schwäche des Albums ist.
"No Sudden Movements" ist wohl ohne Frage der brutalste Song des Albums, jedoch auch hier mit einem animierenden Festival-Nachbrüller, welcher jedoch ziemlich stumpf rüberkommt ("Right, between your eyes, no way to hide - Click Clack - Reload - Click Clack - Unload"). "Question Everything" und Hell to Pay" sind weitere Ohrwürmer. "Diggin' My Own Grave" ist eine weitere Power-Ballade, gefällt mir richtig gut. "This Is My War" besitzt einen einprägsamen Riff und einen schönen melodischen Refrain und "I Apologize" beendet das Album noch einmal richtig gefühlvoll und kräftig, vllt eines der besten Beispiele dafür, was ich mit "Mischung zwischen Härte und Stimmungswechsel"meinte.




Tracklist:


1. "Got Your Six" ---> 8,5/10
2. "Jekyll and Hyde" ---> 8/10
3. "Wash It All Away" ---> 10/10
4. "Ain't My Last Dance" ---> 8,5/10
5. "My Nemesis" ---> 8,5/10
6. "No Sudden Movement" ---> 9/10
7. "Question Everything" ---> 10/10
8. "Hell to Pay" ---> 8,5/10
9. "Digging My Own Grave" ---> 10/10
10. "Meet My Maker" ---> 8,5/10
11. "Boots and Blood" ---> 7,5/10
12. "You're Not My Kind" ---> 9/10
13. "This is My War" ---> 8/10
14. "I Apologize" ---> 10/10


Anmerkung: Favoriten unterstrichen. Wo vorhanden hänge ich YouTube Videos an.


Gesamtbewertung: 9/10


Fazit:


Bei 14 Titel in der Deluxe Edition hat das Album nur eine Gesamtlänge von 48 Min, doch dafür hat man sich fast für jedes Lied besonders reingelegt. Ich glaube ich habe noch nie ein Album gehabt, bei dem ich fast jedes Lied zu meinen Favoriten zählen kann. Dieses Album ist meiner Meinung nach das Beste, was 5FDP je hervorgebracht hat.
So wirklich weiterentwickelt haben sich die Metaller in den vergangenen Jahren allerdings nicht, vorallem textlich, die teilweise immer noch einfach stumpf und belanglos sind. Nichtsdestotrotz gehts hier in erster Linie um die Musik und die ist so groovy, brutal und gefühlvoll, wie es einfach nur 5FDP vollbringen kann.
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Alt 30.09.2015, 06:34   #11
Dudeheit
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falscher fred

€²
wobei... kann hier eig auch mit rein



bin nach 3 tracks schon begeistert

Geändert von Dudeheit (30.09.2015 um 06:50 Uhr)
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